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Was sind die Tafeln?
Eine Idee geht um die Welt und jeder kann mitmachen! Angefangen hat alles in Amerika bei „New York City Harvest". Dort stellte man sich die Frage: „Wie kann man Menschen in Not am besten in Eigeninitiative helfen?" Die Antwort war ganz einfach: Jeder tut und macht das, was er am besten kann! Viele Menschen weltweit haben sich mittlerweile dieser Idee angeschlossen auch in Deutschland. Lebensmittel, Zeit oder Können: Jeder gibt von dem, was er zu Genüge besitzt. Jeder Mensch kann helfen: Ehrenamtliche Mitarbeiter setzen beispielsweise in den Läden ihre Zeit und Arbeitskraft ein. Fachleute kümmern sich unentgeltlich um Logistik, Steuern und Finanzen. Und Unternehmen spenden Lebensmittel.
Der Erfolg der Tafeln belohnt den idealistischen und unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten auch durch einen weiteren schönen Nebeneffekt: Arbeit statt Sozialhilfe. Menschen, die ihre Arbeitsfähigkeit wieder erlangen wollen, ermöglichen die Tafeln mit verschiedenen Arbeitsmodellen eine schrittweise Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Und sich und seine Familie wieder durch der eigenen Hände Arbeit ernähren zu können, das hat nicht nur etwas mit Geld zu tun, sondern auch mit einem Selbstwertgefühl, das unbezahlbar ist. Immerhin 32 solcher Arbeitsplätze wurden allein von den drei Tafelläden geschaffen. Diese gibt es derzeit an drei Standorten: die Stuttgarter Tafel am Bihlplatz in Heslach, im Alten Möhringer Bahnhof und im Zentrum in der Hauptstätter Straße. Doch allein in Stuttgart wäre Bedarf für insgesamt vier oder fünf solcher Tafelläden. In ganz Baden-Württemberg zählt man inzwischen 38 Läden, von denen viele im Verein SCHWÄBISCHE TAFEL e.V. organisiert sind und freundschaftlich miteinander kooperieren.
Pfarrer Martin Friz, der Begründer und Manager der SCHWÄBISCHEN TAFEL Stuttgart e.V., ist ein Macher, dessen Weltsicht nicht die von der Kanzel herab ist, sondern die eines Menschen, der mit beiden Beinen mitten im Leben steht. Das merkt man, wenn er den Tafel-Mitarbeitern predigt, dass sie eigenverantwortlich sein müssen, damit die Tafelläden Erfolg haben können. Oder wenn er für die Resteverwertung einen Biobauern auftut, der aus Müll Biogas erzeugt und die Tafeln dadurch Tausende von Euro Müllgebühr sparen. Und das spürt man auch, wenn er von neuen Ideen und Zielen spricht. Einem vierten Tafelladen etwa oder dem Einfall, unversehrte Ware von Lkw-Auffahrunfällen auf Autobahnen zu nutzen.
Kontakt
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SCHWÄBISCHE TAFEL Stuttgart e.V.
Hauptstätterstraße 75
70173 Stuttgart
Tel. 0711- 633 899 00
Fax 0711- 633 899 01
E-Mail: info@schwaebische-tafel.de
Links
Tafeln in Baden-Württemberg mit eigenen Internetauftritten
Heidelberg: www.tafel.de/heidelberger_tafel/index.htm
Karlsruhe: www.karlsruhe.de/Wohlfahrt/Karlsruher-Tafel/
Singen: www.singenertafel.de/
Weitere Tafeln in Baden-Württemberg, die noch nicht im Internet sind, sowie Tafeln in anderen Bundesländern
www.tafel.de
Wer hinter der SCHWÄBISCHEN TAFEL Stuttgart steht
Evangelische Landeskirche in Württemberg: www.elk-wue.de
Diözese Rottenburg Stuttgart und die Caritas der Diözese: www.drs.de
Diakonisches Werk Württemberg: www.diakonie-wuerttemberg.de
Arbeiterwohlfahrt Württemberg: www.awo-wuerttemberg.de
Der SCHWÄBISCHEN TAFEL Stuttgart verwandte Projekte und Einrichtungen
www.vesperkirche.de